 | Admin schrieb am 31.01.2009: Verkehrte Welt: In Malmö/Schweden unterdrücken Muslime zugewanderte Muslime
Udo Ulfkotte
Viel Flüchtlinge sind froh, wenn sie aus unwirtlichen Ländern nach Europa kommen dürfen. Die schwedische Stadt Malmö hat viele muslimische Flüchtlinge aus dem Irak aufgenommen. Und nun passiert etwas Ungeahntes: Neuankömmlinge aus islamischen Ländern fühlen sich in Malmö nicht wohl. Die dort lebenden Muslime sind ihnen viel zu radikal. In den Herkunftsländern der Neuankömmlinge sei das Leben »liberaler« gewesen als nun in Malmö, sagen sie.
In Deutschland debattiert man in diesen Tagen über die Integration türkischer Mitbürger. Angeblich sind Türken die am schlechtesten integrierte Zuwanderergruppe und 30 Prozent unserer türkischen Mitbürger haben nicht einmal einen Schulabschluss. Das beschäftigt die Deutschen. Die Schweden haben in diesen Tagen ähnliche Probleme, mit denen sie sich befassen müssen: Dort sorgt in diesen Tagen eine Studie für Aufsehen, nach der zugewanderte Muslime sich in Schweden von den dort lebenden Muslimen unterdrückt fühlen und behaupten, das Leben in islamischen Ländern sei »liberaler« als in moslemischen Wohngebieten in Schweden.
Malmö-Rosengård ist ein solches islamisches Wohngebiet. Dort wohnen besonders viele irakische Muslime. Und nach Angaben einer nun veröffentlichten schwedischen Studie haben die irakischen Muslime aus Malmö-Rosengård ein radikal-islamistisches Wohngebiet gemacht. Die Moscheen in Malmö-Rosengård seien nun in den Händen radikaler Kräfte, die im gesamten Stadtviertel eigene »Polizeikräfte« aufgebaut hätten. Diese tyrannisierten die Einwohner, unterdrückten Frauen und bestimmten, wer wann was tun dürfe. Die »moderate« Mehrheit der Muslime habe sich längst unterworfen.
Die schwedische Integrationsministerin Nyamko Sabuni äußerte sich nun schockiert. Sie musste zur Kenntnis nehmen, dass im bekanntesten islamischen Wohnviertel Schwedens, in Malmö-Rosengård, islamische Kinder-Hochzeiten an der Tagesordnung sind, Mädchen unter den Schleier gezwungen werden und Jugendliche dazu angehalten werden, sich keinesfalls in Schweden zu integrieren und keinesfalls schwedische Gesetze und Sitten anzuerkennen. Die Ministerin ist nun sprachlos, weiß aber auch nicht, was sie dagegen tun soll. Denn in Malmö-Rosengård haben längst radikale Muslime das Sagen. Und die bestimmen inzwischen auch, wann und wo es Straßenschlachten gibt und die Polizei herausgefordert wird. |